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Kroatien - Küstenstrasse

Samstag, 19. Juni 2010
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Ende: Samstag, 26. Juni 2010
Bericht:

Am 19.06.2010 09:00 Uhr nach einem Kaffee im Cafe Mühle, ging`s los. Ein kunterbunter Haufen von 12 Motorrädern und insgesamt 14 Personen setzte sich zur ersten Etappe, Crikvenica, in Bewegung. Annähernd 340 Kilometer waren zu bewältigen. Über die Pack auf die Autobahn bis Völkermarkt, dann weiter über den Seebergsattel, das erste einigermaßen anspruchsvolle Teilstück für Kurvenfreaks , nach Slowenien und weiter Richtung Kroatien. 

Erste Überraschung in Ljubliana,- der schnelle Karl, Martin und Fritz fanden die vorgegebene Route zu lahm und verließen uns heimlich.

2. Überraschung war die  Grenzkontrolle nach Kroatien. Unser Ernsti war fest entschlossen mit dem Reisepass seiner Mutter in den Urlaub zu fahren. Nach kurzem Aufenthalt an der Grenze, Intervention seines Papas, wie der Grenzer unseren Präsi nannte, ging es weiter ohne Zwischenfälle bis Crikvenica, natürlich mit Regen, kann nicht anderes sein wenn ich dabei bin. In Crikvenica angekommen, im Hotel Kastell eingecheckt und den Tag ausklingen lassen, natürlich mit Karl, Martin und Fritz die uns wiedergefunden haben.

Am nächsten Morgen den 20.06. wieder fit, hieß es „ aufsitzen“ natürlich bei Regen, unmittelbar danach „Befehl absteigen“, siehe da Überraschung Nr. 3! Die Duc von Martin verweigerte die Weiterfahrt aufgrund mangelnder Ampere zum Starten. Anschieben zwecklos, unser Präsi schwärmte aus um ein Starterkabel zu organisieren, nach fachkundigen Ratschlägen wie die Duc zu starten ist, Starthilfe von mir, ging es mit ca eineinhalb Stunden Verzögerung weiter, natürlich wieder im Regen, der Küste entlang Richtung Zadar.

Am Nachmittag angekommen peilten wir das Hotel Pinja, etwas außerhalb von Zadar an und checkten dort ein. Wie schon in Crikvenica war das Hotel auch hier 1. Wahl!

Der zweite Tag stand zur freien Verfügung und wurde mit einem Ausflug nach Zadar, zum Bedauern von Fritz, der sich schon so auf die Motorradtour zu den Plitvica Seen freute, genutzt. Grund war natürlich wieder Regen!!

Wie sollte es anders kommen, Überraschung Nr. 4 stellte sich ein. Ein Biker aus Salzburg  hat an meinem Hinterreifen eine nette Schraube entdeckt, die ich erst am  am übernächsten Tag in der Nähe von Split reparieren ließ.

Am 22.06. fuhren wir weiter Richtung Split, ich natürlich mit gemischten Gefühlen wegen der Schraube, Gummi mit Metall verträgt sich nicht, Strafverschärfend war der Umstand, dass in Kroatien Nationalfeiertag und deshalb natürlich keine Werkstatt offen war. In der Nähe von Trogir steuerten wir unser 3. Hotel an checkten ein. Anschließend hatte sich ein Teil der Truppe unter die Eingeborenen gemischt.

23.06. Nach Reparatur meines Reifens Vormarsch Richtung Dubrovnik, diesmal ohne Regen, man soll`s nicht glauben aber es war so. Überraschung Nr. 5 - dem schnellen Karl und dem Martin waren wir wieder zu langsam und sie sind kurz nach dem Start abgebogen! 220 Kilometer Küstenstrasse, teils im Regen mit Windböen die nicht mehr lustig waren sind wir zur Kroatisch/Bosnischen Grenze gekommen. Bin überzeugt, dass hier ein Biker erhöhten Adrenalin Ausstoß hatte, ist aber letztendlich gut über die Bühne gelaufen. Hier habe ich die Truppe verloren, da ich immer wieder vorausgefahren bin um den Schwadron beim vorbeifahren zu filmen. Kurz vor der Grenze bin ich dann stehengeblieben um die Kamera zu entfernen, ich wollte ja schließlich nach Dubrovnik und nicht in einen Bosnischen Häfn.

Nach überschreiten der Grenze ein schönes Stück zum anblasen und Rohrdurchputzen, hab ich natürlich genützt, war ja alleine.  Kurz danach hab ich unsere Truppe wiedergefunden. Nach kurzem Aufenthalt und abzählen „ Mannschaft wieder vollzählig“  ging es mit voll einsatzfähiger Kavallerie weiter zum letzten Stück Richtung Dubrovnik, aber nicht lange, siehe da bei einer kurzen Pause in einer malerischen Gegend, meldete Gefreiter Fritz auch eine Schraube im Hinterreifen (in dem Moment vermuteten einige der Truppe Sabotage  noch im Hotel Pinja) mit schon fast dramatischen Luftverlust. Der andere Fritz zückte einen Dichtungsspray und  machte das Krad provisorisch flott bis zu nächsten Tankstelle. Nach dieser kleinen Aufregung steuerten wir entgültig Dubrovnik an. Etwas außerhalb, in Mlini checkten wir in einem imposanten Hotel ein und ließen den Tag ausklingen.

Am nächsten Tag Ausflug nach Dubrovnik,- aus der Motorradtour nach Montenegro,  die ich machen wollte, wurde auch nichts, da laut Auskunft einiger Biker  sie extrem schlechte Straßenverhältnisse  vorgefunden hatten. So habe ich auch Dubrovnik gesehen, die ihren Namen „Perle der Adria“ absolut verdient.

Am 25.06. wollten wir, nachdem Fritz seinen Reifen fachgerecht reparieren ließ, Richtung Banja Luka fahren, unsere letzte Etappe vor der Heimreise. Es sollte jedoch anders kommen. Zuerst haben wir die geplante Tour aufgrund der gefährlichen Straßenverhältnisse geändert und sind zurück Richtung Split gefahren um am Grenzübergang in Doljani nach Bosnien zu fahren. „Riesengroßes Pech“ Der Grenzbeamte, wahrscheinlich in der Lehre, verweigerte unserem Ernsti die Einreise, nachdem ich mit Müh und Not ohne „grüne Versicherungskarte“ rüber kam. Auch die Intervention von Ernstis Papa hat trotz herzeigen seines Häfnausweises und seiner 38 jährigen Häfnlaufbahn nix genutzt. Etwas erbost über die Präpotenz dieses Grenzers, so was will zur EU, haben wir beschlossen uns in einem Stück nach Bärnbach zu bewegen. Also Motoren anwerfen, umdrehen, aber hallo, Stefans Panzerbrechende Waffe sprang nicht an. Wieder hat sich der schnelle Karl, und man staune, unser Präsident, der Werner auch genannt „El Hombre“ bewährt und haben das schwere Gerät angeschoben, die anders als Martins Duc sofort ansprang. Man kann über die Japsen schimpfen so viel man will, sie lassen ihren Herrn nicht in der Botanik stehen. Also über`s Hinterland zur Autobahn und dann Nachbrenner ein!! Den Anton haben wir nach dem ersten Stopp immer vorausgeschickt, damit er  einerseits sein „Motorrad“ schonen konnte und wir andererseits einen höheren Takt anschlagen konnten. Stefan hat sich nach dem zweiten Tankstopp dann auch Anton angeschlossen, da der Benzinverbrauch von seinem schweren Gerät bei der Geschwindigkeit (140-150) verdächtig einem V8 nahe kam.  Um ca 12:30 haben wir uns Richtung Heimat in Bewegung gesetzt, alle 200 Kilometer einen Tankstopp eingelegt und sind nach einer gscheiten Dusche ab Kalsdorf bis nach Hause, als netten Abschluß, um ca. 20:30 angekommen. Keine schlechte Zeit für rund 850 Kilometer. Reiseroute insgesamt  2000 Kilometer (+/-)

Alles in allem eine aufregende, schöne und zwischendurch auch Emotionsgeladene Reise.

Der (An)Führer




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